Augensterns Welt

Kategorie: Handtaschen

  • Machwerk LeCroissant Tasche aus blauen Leder

    Machwerk LeCroissant Tasche aus blauen Leder

    Ach, ich hatte euch noch gar nicht die zwei Taschen gezeigt, die ich für runde Geburtstage in diesem Jahr gezaubert hatte. Anfang des Jahres versprach ich meiner lieben Freundin Angelika eine Ledertasche zum Geburtstag. Sie durfte sich die Farbe des Leders und der Metallteile aussuchen. Als Schnittmuster wählte ich die LeCroissant Tasche von Frau Machwerk.

    Das feine Leder hatte ich vorausschauend schon im letzten Herbst gekauft, und zwar gleich genug für zwei Taschen. Die Haptik gefiel mir sehr und ich überlegte, vielleicht sogar für mich selbst noch eine Tasche zu zaubern. Aber der Plan war, zuerst das Geschenk für die liebe Freundin fertigzumachen.

    Vom Modell her ist es die große Version (100% Druck) geworden und Angelika hat sich über die Tasche richtig gefreut, die ich ihr bei unserem Frühstückstreffen im Cafe Huben überreichte.

     

     

    Das schöne Gurtband hatte ich in Heidelberg in der Altstadt, in der Stoffecke gekauft. Ich war so happy dort ein Baumwoll-Gurtband in passender Farbe vorzufinden. Die Metallteile sollten Chromfarben sein. Also alles ganz schlicht und edel, wie von ihr gewünscht.

    Und, weil ich noch Leder übrig hatte, verschenkte ich eine zweite LeCroissant Tasche im August. Ebenfalls eine Geburtstagstasche, für meine Cousine zum 60. Geburtstag.

     

     

    Allerdings verkleinerte ich die große Version auf 80%. Denn die kleine Gelbe, die ich für meine Schwester genäht hatte, kam mir dann doch etwas zu mickrig vor. Die Zwischengröße hat was, und gefiel meiner Cousine wirklich sehr.

    Ihr Lieben, macht euch die Welt, wie sie euch gefällt!

    Liebste Grüße

    Annette

     

     

    Stoffe und Material der genähten blauen Taschen:

    • Innenstoff: Rico gekauft bei Stoff und Liebe in Ladenburg
    • blaues Leder, gekauft bei Frau Machwerk
    • Metallteile: Snaply
    • Schnittmuster: LeCroissant von Frau Machwerk und ihr Blogpost dazu.
    • Reißverschlussband: von Frau Machwerk
    • Gurtband: Stoffecke Heidelberg
    • Ledernadel 90/14 von Schmetz 

     

    Der Taschenschnitt beinhaltet zwei Größen:

    Die normale, große Version: ist 40 x 27 x 15 cm (Modell 1). Für die mittlere Tasche habe ich das Schnittmuster zu 80% anstatt 100% ausgedruckt. Diese Größe gefällt mir richtig gut!

    Diese Modelle der Tasche sind schon entstanden:  Die mangofarbene LeCroissant, die rote Ledertasche, die kleine Gelbe für meine Schwester (die ich hier noch nicht gezeigt habe) und nun diese zwei Blaue, ebenfalls aus Leder.


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  • Machwerk Taschennähkurs in Heidelberg und eine rote Ledertasche für meine Schwester

    Machwerk Taschennähkurs in Heidelberg und eine rote Ledertasche für meine Schwester

    Ihr Lieben, Anfang Juli fand wieder der Machwerk Taschennähkurs, den Frau Nahtlust in Heidelberg organisiert statt. Wie schon im letzten Jahr war der Veranstaltungsort in Wieblingen, also ganz in meiner Nähe. Es war eine große Freude all die bekannten Gesichter wiederzusehen.

    Mit dabei waren natürlich Martina (Griselda von Machwerk), Susanne Frau Nahtlust, Mirella @me.kreativ Utta, Amrei @nurnocheinenaht Andrea, Claudia und ich.

    Am Samstag starteten wir wie gewohnt um 11 Uhr und bauten unsere Nähmaschinen auf. Wie schon in den letzten Jahren hatte sich jeder sein eigenes Machwerk Projekt mitgebracht. Wir nähten Taschen für uns und auch an einer Tüftelarbeit, die Martina mitgebracht hatte. Lange durften wir nichts darüber verraten und natürlich auch nichts zeigen, denn Martina testete mit uns die Rohversion der Projektmappe Olivia. Den ursprünglichen Schnitt von Martinas Heftmappe hatte ich schon vor ein, zwei Jahren im Siebdruckkurs genäht.

    Warum diese Geheimnistuerei? Die Federmappe sollte in die September Box von Barbara „das mache ich nachts“ kommen. Nun ist es fast Mitte Oktober, also darf ich euch endlich über das Probenähen berichten.

    Ich hatte überlegt gleich im Juli vom Taschenworkshop zu berichten, aber dann entschied ich mich anders. Auf dem Bild seht ihr den Stoff vom Siebdruckkurs der 2020 in Mannheim, im Jeromin Werkladen bei Martinas Taschennähkurs mit Siebdruck entstanden war. Darüber hatte ich schon vor einer ganzen Weile berichtet. Auf der anderen Seite gibt es einen Blick auf den kreativ gestalteten Nähplatz, sprich das normale Näh-Chaos neben der Nähmaschine.

    Es ist immer wieder schön, wenn Martina für ihre Taschen Workshops all das Material was benötigt wird, mitbringt. So konnte ich meinen Bestand an speziellen Vliesen wie Decovil light und H-640 wieder auffüllen. Auch Lederriemen, Reißverschlüsse und Metallteile mussten noch gekauft werden, um alles für das nächste Taschenprojekt parat zu haben.

    Dann hatte Martina auch wieder schönes Leder mitgebracht. Da musste ich auch noch etwas kaufen. Eigentlich war es für eine Geburtstagstasche gedacht, ein runder Geburtstag im Oktober.

    Aber die gute Frau hatte sich schon aus dem Urlaub mehrere modische Taschen mitgebracht. Der Bedarf ist also gedeckt. So nutze ich die Zeit etwas für mich zu zaubern. Denn ich besitze zwar viele Taschen, aber noch längst nicht in allen Farben. Ich habe  eine: GelbeRote I.Rote II.Rote III.Rote IV., PinkeGrüneBlaueGraue und eine türkisfarbene aus Kunstleder. Von der letzten habe ich mich allerdings im Frühling getrennt. Ehrlich, wenn man seit Jahren Ledertaschen näht, mag man die Haptik von Kunstledertaschen einfach nicht mehr. Na, jedenfalls möchte ich aus dem braunen Blauen oder schwarzen Leder, dass noch im Keller schlummert, endlich mal wieder eine schöne Tasche für mich nähen. Nach welchem Schnitt? Vielleicht eine Dany, mal sehen.

    Im Kurs hatte ich noch mit der roten Ledertasche, für meine Schwester begonnen. Das Leder hatte ich schon vorsorglich ein paar Jahre zu vor gekauft. Und da hatte ich auch schon mit Martina eine Skizze gemacht, wie ich diese Tasche nähen konnte…

    Mit dem Lauf der Zeit waren auf diesem Zettel noch andere Berechnungen hinzugekommen *lach*.

    Glücklicherweise hatte Martina noch von den roten, längere Lederträgern, die konnte ich gegen meine kürzeren austauschen.

    Das breite Band ist ein Gummiband und es ließ sich vorzüglich mit einem Gradstich auf den Taschenboden und die Seitenteile aufnähen. Allerdings beherzte ich den Tipp von Martina, es mit doppelseitigem Klebeband, also Style fix vorher zu fixieren. Da beim Aufnähen das Band sonst verrutschen würde.

    Außen nähte ich eine Reißverschlusstasche ein. Da man den Stoff nicht auf das Leder stecken kann, verwendete ich Tape zum Fixieren. Das hat ganz gut geklappt.

    Innen nähte ich noch eine kleine Handytasche auf, mit dem Stiftehalter von Martina. Hihi, ich war so happy, als ich den grünen Stoff noch in meiner Stoffkiste fand. Ich hatte im letzten Jahr einen Adventskalender daraus genäht und es war genau noch dieser  Streifen davon übrig.

    Ok, vielleicht hätte ich vor dem Fotografieren den Stoff bügeln sollen, ja das habe ich vergessen. Weil es sich ja auch nicht wirklich lohnt, denn beim Wenden…

    wird ja sowieso wieder alles kraus. 😉 Hier die Taschen-Geburt, so wie Martina es immer nennt, wenn man die Tasche auf die rechte Seite umdreht!

    Schöne Bilder konnte ich dann erst auf Wangerooge machen. Eine Tasche am Strandkorb sieht immer gut aus.

    Gerade die schmale Form hat meiner Schwester so gut gefallen, als Lehrerin kann man da wunderbar Unterrichtsmaterial oder auch nur den Wochenendeinkauf nach Hause tragen.

    Sie ist wirklich geräumig. Zum besseren Tragekomfort habe ich Soft and Stable zwischen Leder und dem Futter eingenäht. Somit erhielt die Tasche noch mehr Stabilität.

    Am Strand hatte ich aber nur meinen Sonnenhut hineingesteckt und die Brillendose. Denn ich wollte sie ja „ungenutzt“ verschenken.

    Hier kommt auch noch ein Tragefoto, dass meine Stammleser sicherlich kennen. Es ist nämlich aus dem Sommerkleider Blogpost vom Kleidung-Sewalong-2022.

    Fesch, oder? 🙂

    Und, nun möchte ich euch auch noch die Projekttasche Olivia  zeigen, die ich bei Martina im Taschenworkshop in Heidelberg genäht habe.

    Hier kommen endlich meine Bilder vom Probenähen mit der fertigen Tasche.

    Noch kurz erwähnt, meine Projektmappe habe ich mit einem Lederriemen und Kugelnieten, die in das Leder geschraubt werden versehen. Innen befinden sich 6 Fächer plus ein kleines Fach unter der Klappe. Die Mappe ist sehr praktisch, da man nicht nur Schnittmuster darin aufbewahren kann, sondern auch z.B. seine Steuerunterlagen. Originalton von Martina. 🙂

    Am letzten Wochenende war sie auch schon auf Reisen, nämlich auf dem Nähwochenende in Altleiningen. Dort wurde sie beim Show and Tell, zusammen mit Claudias Tasche bewundert.  Aber von dem Nähen auf der Burg erzähle ich euch das nächste Mal.

    Liebe Grüße

    Annette

     

     

    Schnitt und Nähzutaten:

    • Probenähtasche: Schnitt: Projektmappe Olivia gibt es in Barbaras Shop „das mache ich nachts“. Material: Die Metall Kugelknöpfe und Lederriehmen sind aus Martinas Shop.
    • Siebdruckstoff: gefärbter Köper von Martinas Siebdruck-Taschennähkurs
    • Leder, Taschen-Metallteile, Henkel und Reißverschlüsse aus dem Machwerk Shop.
    • rote Schwestertasche, nach eigenem Schnitt, Gummiband aus meiner Bänderkiste.

    HandmadeOnMonday, Creativsalat,  froh und kreativ, Samstagsplausch und Maritas Taschenlinkparty.

  • Machwerk LeCroissant Tasche aus einer Lederjacke genäht

    Machwerk LeCroissant Tasche aus einer Lederjacke genäht

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    Heute zeige ich euch zum Vergleich zur mangofarbenen LeCroissant, die rote Ledertasche, genäht aus einer Lederjacke meines Schwagers. Dieser Taschenschnitt eignet sich perfekt zum Upcycling von Lederklamotten. Lederjacken bestehen oft aus viele Einzelteilen und mit den schmalen Segmenten des LeCroissant Schnitts lässt sich wunderbar daraus eine Handtasche nähen. Cool oder!

    Als Futter wählte ich einen Baumwollstoff mit schwarzem und grauem Muster. Die Metallteile, also Karabinerhaken und D-Ringe habe ich diesmal in rosé ausgewählt, passend zum Reißverschluss.

    Zuerst schnitt ich die Ärmel und den Kragen ab, dann entfernte ich das Innenfutter der Jacke.

    Auch die grauen Lederbesätze störten beim Zuschnitt, also ab damit. Ich hatte überlegt sie mit in die Tasche zu integrieren, doch das Material war zu sehr abgenutzt.

    Die Seitenteile für die kleine Reißverschlusstasche ließen sich wunderbar aus den Ärmeln schneiden.

    Nach dem Zusammennähen der einzelnen Lederstücke war das Ergebnis deutlich sichtbar. 

    Beim Zuschnitt für das Futter achtete ich auf die Richtung des Musters, damit der Blick in die Tasche glücklich macht. 🙂 Für die aufgesetzte Tasche applizierte ich noch einen Skunk auf den Stoff. Das ist jetzt die innenliegende Handytasche.

    Zusammengenäht sieht das dann so aus.

    Und jetzt ein Blick in die fertig genähte Lederjacken-Tasche mit Innenfutter und Handyfach. Ach ja, hier habe ich auch wieder einen kleinen Karabiner als Schlüsselfinder eingenäht. Der ist sooo praktisch!

    Und hier seht ihr die Aufhängung, also die eingenähten Laschen für die D-Ringe. Für die nächste Tasche habe ich mir überlegt anstatt des Abnähers an der Lasche einfach Nieten einzuschlagen. Das sieht bestimmt auch gut aus.

    Die Seitentasche ist wirklich geräumig, auch dort passt das größere Handy wunderbar hinein. Hier habe ich diesmal keine Quaste angebracht, da der Reißverschluss Zipper allein auch hübsch aussieht.

    Ich bin sehr glücklich mit diesem Upcycling Projekt. So hat die Lederjacke ihren Zweck mehr als erfüllt. 

    Leder ist kostbar und ein Produkt der Natur, es sollte auf jeden Fall wiederverwendet werden.

    Ihr Lieben, genießt die Herbstzeit, sie eignet sich wunderbar zum Nähen und Geschenke zaubern. Taschen können wir doch immer gut gebrauchen, stimmt’s?  Wunderbar finde ich, in welch kurzer Zeit die LeCroissant genäht werden kann, nämlich an einem Tag! Wäre das nicht eine Geschenkidee für die liebste Freundin, Mutter oder Cousine? Meine Antwort lautet JA. Aus welchem Material würdest Du Dir gerne eine LeCroissant Tasche nähen und in welcher Farbe?

    Ihr Lieben, macht euch die Welt, wie sie euch gefällt!

    Liebste Grüße

    Annette

     

    Stoffe und Material meiner genähten roten Tasche:

    • Innenstoff: Tula Pink Skunks Fabrik gekauft bei Kleinkariert Stoffe
    • rotes Lederjacken Leder von der Lederjacke meines Schwagers, Größe 50 
    • Metallteile: Snaply
    • Schnittmuster: LeCroissant von Frau Machwerk und ihr Blogpost dazu.
    • Reißverschlussband: von Frau Machwerk
    • Gurtband: Frau Tulpe
    • Ledernadel 90/14 von Schmetz 

     

    Der Taschenschnitt beinhaltet zwei Größen:

    In der normalen Version (40 x 27 x 15 cm) ist LeCroissant eine geräumige Schultertasche, die durch den verstellbaren Gurt auch gut quer getragen werden kann. In der kleineren Variante (34 x 20 x 7 cm) kann sie mit kürzeren Henkeln auch als Handtasche getragen werden.

    *Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Frau Machwerk. 
    Das Schnittmuster „LeCroissant“ wurde mir von Frau Machwerk kostenfrei 
    zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befinden sich Links zu den 
    Produktseiten zu Frau Machwerk.

    verlinkt mit dem Creativsalat & froh und kreativ Upcycling Linkparty, Das ist neue! Öko-logisch – die Nachhaltigkeits Linkparty & Taschen und Täschchen Linkparty 

  • Machwerk Taschenkurs und der neue LeCroissant Taschenschnitt

    Machwerk Taschenkurs und der neue LeCroissant Taschenschnitt

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    Am letzten Wochenende im Juli war es wieder so weit, sieben begeisterte Taschennäherinnen trafen sich zum Nähwochenende mit Frau Machwerk in Heidelberg. Susanne aka Frau Nahtlust hatte uns Ehemaligen im Frühjahr angeschrieben, um uns für den Kurs einzuladen. Ich hatte Glück einen Nähplatz zu ergattern.

    Zu meiner Freude waren viele bekannte Gesichter mit dabei: Karine, Andrea, Mirella, Marita, Claudia. Susanne und Martina. Wir trafen uns am Samstag um 11 Uhr und bauten unsere Nähplätze auf. Dann ratterten auch schon die ersten Maschinen. Hier hat Martina mich geknipst, wie ich an meiner Nähmaschine sitze: 🙂

    Wie beim letzten Mal hatte Martina wieder ein neues Schnittmuster ausgetüftelt und wir Mädels aus dem Heidelberger Taschennähkurs hatten die Ehre ihn Probe zu nähen. Die LeCroissant ist eine Schultertasche, Bauchtasche oder auch Handtasche, je nachdem wie lang die Henkel sind. Wir nähten Schritt für Schritt nach Martinas Anweisung und das hat riesig Spaß gemacht. Dies hier war meine Stoffauswahl für das Futter. Das mangofarbene Rossleder hatte Martina mitgebracht, sowie andere wunderschöne Lederstücke.

    Auch das übliche Taschenmaterial wie Lederriemen, Reißverschlüsse, Karabinerhaken, O-Ringe, Vliese etc. hatte sie wieder mitgebracht. Hihi, da muss ich mich immer bremsen beim Einkaufen.

    Stück für Stück und Schritt für Schritt kamen wir dem Ziel näher…

    Und es war so erfreulich zu sehen, in welcher kurzen Zeit diese Tasche fertig wurde. Ich hatte ein wenig Probleme mit der Nähmaschine. Das Leder war einfach ein bisschen rutschig und hätte ich den Tipp von Martina vorher bedacht Butterbrotpapier unterzulegen, wäre mir viel Unmut erspart geblieben. Das lässt sich nämlich wunderbar unter das Leder legen und der Transporter meckert nicht. Super Tipp Martina, das habe ich gleich bei der zweiten Tasche angewandt und das Ergebnis war wirklich überwältigend. Hach, so kleine Hilfsmittel erleichtern so manche kniffeligen Schritte. Die hübsche Idee mit dem Schlüsselband/Karabinerhaken am Eingriff hatte ich bei Claudia abgeguckt. Da hat man die Schlüssel gleich griffbereit.

    Durch den großen Eingriff sieht man das Innenfutter sehr gut, deshalb habe ich mich für den Ruby Star Society als Futterstoff entschieden, ein absoluter Liebling von mir.

    Im Kurs ist meine Tasche nicht fertig geworden, weil ich noch ein bisschen Flechten wollte. Martina zeigte uns auch noch, wie man aus Filz-Bändern hübsche Körbe flechtet. Ich hatte für diesen Zweck einige meiner asbachuralten Gurtbänder in Blau und Rot mitgebracht, damit konnten wir auch üben. Aber ehrlich ich fand das alles andere als einfach. Gut, dass es den andern ebenso ging. Hier die Filzstreifen …

    und meine blauen Gurtband Experimente. Es hat Spaß gemacht, aber ich hatte wirklich Respekt vor dieser Flechtkunst. Wer es auch mal versuchten möchte, bei Martina auf dem Machwerk Blog gibt es eine Flechtanleitung, die sie für die Stoffspielereien erstellt hatte. Probiert es mal aus, dabei werden so ganz andere graue Zellen aktiv. Das nennt man Gehirnjogging! Wirklich!! 🙂

    Meine Ledertasche habe ich Zuhause fertiggenäht. Mir fehlten im Kurs die passenden goldfarbenen D-Ringe für den selbstgemachten Gurt.

    Aus Lederresten hatte ich mir auch noch eine Lederquaste gewerkelt. Ich finde, die ist genau am richtigen Platz. Für die Herstellung braucht man nur ein Stück Leder von ca. 18 x 10 cm, ein Lineal, einen Rollschneider und ein bisschen Lederkleber (Kövulfix). Einfach eine Seite mit Washitape auf die Schneidematte fixieren und mit dem Rollschneider ca. 3-4 mm breite Streifen schneiden. Dabei den angeklebten Rand aussparen. Und, schwuppdiwupp ist die Quaste auch schon mit dem Lederkleber am Rand beklebt, aufgerollt und fertig am Zipper angehängt. Cool, oder?

    Tadaa, zur Feier des Tages auch mal ein seltenes Tragebild mit Sturmfrisur.

    Die modische Tasche ist eine Glücklich-mach-Tasche. Mein Herz hat sie auf jeden Fall erfreut und bewirkt, dass ich mir letzte Woche noch ein weiteres Exemplar genäht habe. Das besondere an der zweiten, roten Tasche ist, sie war einmal eine Lederjacke!! Jepp, kauft keine Plastiktaschen, näht euch eine Handtasche selbst. Das ist gut für die Umwelt und auch für dich.

    Ihr Lieben, macht euch die Welt, wie sie euch gefällt!

    Liebe Grüße

    Annette

     

    Stoffe und Material meiner genähten gelben Tasche:

    • Innenstoff: Ruby Star Society Rise by Melody Miller Dream Peacock 100% Baumwolle, ca. 110 cm breit, ca. 140 g/m2
    • Mangofarbenes Rossleder aus dem Machwerk Shop (auf Anfrage)
    • Schnittmuster: LeCroissant von Frau Machwerk

     

    Der Taschenschnitt beinhaltet zwei Größen:

    In der normalen Version (40 x 27 x 15 cm) ist LeCroissant eine geräumige Schultertasche, die durch den verstellbaren Gurt auch gut quer getragen werden kann. In der kleineren Variante (34 x 20 x 7 cm).

    *Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Frau Machwerk. 
    Das Schnittmuster „LeCroissant“ wurde mir von Frau Machwerk kostenfrei 
    zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befinden sich Links zu den 
    Produktseiten zu Frau Machwerk.

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  • florale Leder-Dany | Machwerk

    florale Leder-Dany | Machwerk

    Heute zeige ich Euch wieder eine selbstgenähte Lederhandtasche – eine Dany von Frau Machwerk. Es ist jetzt mittlerweile die sechste Dany, die ich genäht habe. Die Taschengröße und die Einteilung der Innentaschen sind wirklich durchdacht. Ich hatte die Dany schon einige Male bei runden Geburtstagen verschenkt und sie sind immer gut angekommen.

     

     

    Diesmal stand wieder eine Feier an, meine Schwägerin hatte Anfang September ihren 50. Geburtstag. Und, wisst Ihr was? Frauen lieben Handtaschen und ein runder Geburtstag eignet sich besonders gut für ein Taschengeschenk. Der Außenstoff, ein BIO-Canvas hatte mir auf Anhieb gefallen und mit den weißen Blütenrosen auf tiefdunkelblauem Hintergrund passt er perfekt zu dem schwarzen Rindsleder.

     

     

    Das Material, wie Leder und die breiten Reißverschlüsse etc. kaufte ich vorsorglich im Taschennähkurs von Frau Nahtlust & Frau Machwerk im letzten Sommer. Ich mag es Leder vor dem Kauf anzufassen und mir vorzustellen, wie es sich verarbeiten läßt. Das gibt mir ein gutes Gefühl das richtige zu tun. Ich kann mir dann auch die Freude beim Verschenken nicht verkneifen.

    Meine Schwägerin wünschte sich eine schwarze Ledertasche im dezenten Design, ohne die vorderen, typischen versteckten Beuteltaschen. Wisst Ihr, welche ich meine? Nein, dann schaut mal hier. Bei der goldbraunen Dany sind einige Fotos zu finden, und gleich auf dem zweiten Foto sind die Beuteltaschen mit dem versteckten Reißverschluss gut zu sehen. Beim Nähen der Taschenfrontseite hatte ich das Schnittmuster rechts und links einfach weggeklappt und die Nahtzugabe angepasst. Das hat super geklappt!

     

     

     

    Für das Nähen solch einer edlen Tasche sollte man sich genügend Zeit einplanen. Damit alles schön zusammenpasst und auch die hochwertigen Materialien gut verarbeitete werden können. Auf der Collage rechts seht Ihr die hintere Taschenseite, wo ich ein Reißverschlussfach eingenäht hatte. Auf dem Bild daneben könnt Ihr Euch anschauen, wie ich die Leder-Seitentaschen abgesteppt hatte. Die sind so praktisch für den Regenschirm, der sonst in einer Handtasche kaum Platz findet. Mit einer Ale bohrte ich vorher die Löcher in das Leder, wo die Verschlüsse angebracht wurden, das war eine gute Idee.

     

     

    Für den Innentaschenstoff wählte ich mir einen grafischen Patchworkstoff aus, der war definitiv dezent genug für die aufgesetzten Tasche im Innenbereich. Und, ich hatte gleich zwei dieser Taschen eingenäht, eine mit dem üblichen Machwerk-Stiftefach (oben) und eine weitere z.B. für Mundmasken (unten).

     

     

    Beim Zusammennähen kämpfte meine Pfaff Select nicht zu knapp. Deshalb nähte ich die dickeren Lederlagen mit der Pfaff 260, die bei meiner Schwiegermutter im Keller steht. Sie freute sich sehr über das Geschenk für ihre Tochter.

    An dem Nachmittag hatte ich auch meine Freude, denn zum ersten Mal konnte ich die Pfaff 260 ausprobieren und die Fadenspannung mit einem Zickzackstich überprüfen. Alles hat super geklappt. Die Maschine läuft wie am Schnürchen und es war so schön sie endlich zum Taschennähen verwenden zu können. Ihr hättet mal sehen sollen, wie sie sich durch das Leder gearbeitet hat, als wäre es Butter.

     

     

    Zum Schluss hatte ich die Seilummantelung aus Leder genäht und auch die großen Ringe für den Gurt angebracht. Bei der Seilfarbe hatte ich noch überlegt das hellere zu nehmen. Aber das Geburtstagskind hatte sich ja eine dezente Tasche gewünscht, also entschied ich mich für das schwarze Seil.

     

     

    Und dann kam auch schon der Geburtstag und die schöne Feier. Hach, wie sie sich gefreut hat, sie war überglücklich. Immer wieder sagte sie: „Fühl mal, das ist echtes Leder und wie weich das ist!“ Hihi, so macht verschenken richtig Spaß. Als ihr Mann letzten Sonntag Geburtstag hatte, fragte ich sie ob ich ihr denn alle Wünsche erfüllt hatte. Sie strahlte mich an und sagte: „Ja, ich liebe diese Tasche“. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

    Herzlichen Dank das Ihr bei mir zum Lesen vorbeischaut.

    Ich freue mich jedes Mal wieder über all die lieben Kommentare von Euch.

    Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt den Tag.

    Liebste Grüße

    Annette

     

    Stoffe und Zutaten:

    • Außenstoff: BIO-Canvas Birch “Tall Tales“ von Birch Fabrics
    • Futterstoff: Moda/Gina Martin „From Bump – Baby”
    • Schnittmuster: Dany Taschenschnitt von Frau Machwerk
    • Ringkarabiner, Mappenschlösser, metallisiert Reißverschluss, Träger/Seil für die Träger wurde alles im machwerk Shop gekauft und selbstbezahlt.

     

    Hier habe ich Euch die anderen fünf Dany Taschen verlinkt, falls Ihr mal schauen mögt:

     


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  • „The Pepin Tote“ Sew-Along bei noodlehead # 1

    „The Pepin Tote“ Sew-Along bei noodlehead # 1

    Bei Anna von Noodlehead habe ich von dem Sew-along für das neue Pattern „The Pepin Tote“ gehört und war gleich Feuer und Flamme. Es handelt sich dabei um einen vier wöchigen Nähkurs, für eine einfache Schulter-Handtasche, die ich mir als simple Einkaufstasche nähen möchte.

    Ihr wisst ja, wie gerne ich Taschen nähe. 😉 Für die Pepin Tote habe ich mir den selbstgestalteten Baumwollköperstoff vom Siebdruckkurs ausgesucht. Damit er gleich verarbeitet wird und nicht so lange herumliegt, wie die Projektmappe vom letzten Jahr. 😉

    Die Anleitung des E-Books ist anfängertauglich geschrieben (engl.) und mit den YouTube Videos, die bei mir seit der Newsletter Anmeldung per Email kommen, leicht verständlich. Die Tasche kann mit einem langen Reißverschluss komplett verschlossen werden, oder nur mit einem Druckknopf. Wie es gefällt, ich habe mich für die Reißverschlussversion, die optional angeboten wird entschieden.

    Pünktlich zum Sew-along-Start, am 30. Oktober erschien das Taschen Ebook zum Einführungspreis und nun sind wir auch schon mitten drin, in der ersten Woche des Sew-alongs.

    Informationen aus dem ersten YouTube Video (week 1):

    • Für die Pepin Tote können Nähanfänger Baumwollstoffe verwenden oder wer schon näherfahrener ist, kann auch Wax-Canvas oder Oilskin vernähen. Generell sind Stoffe wie Wax-Canvas, Cotton-Canvas und Korkstoffe gut vernähbar. Wobei für Beginner Cotton Canvas zu empfehlen ist.
    • Als Stoffmuster für den Außenstoff sind Muster gut, die von zwei Seiten aus angesehen werden können, also „two way direction prints“ oder auch abstrakte Muster. Von Stoffmustern, die nur in eine Richtung gehen, ist abzuraten, da es im Bodenbereich keine Naht gibt. So könnte es passieren das auf der einen Seite das Muster richtig ist und auf der anderen Seite auf dem Kopf steht.
    • Für den Futterstoff eignen sich gewebte, leichte Baumwollstoffe, z.B. Quilting Cotton und Henke aus Lederriemen, Gurtband oder selbstgenähte Stoffhenkel.
    • weiteres Material: entweder 1x Magnet Druckknopf oder 1x Metaldruckknopf, 20 Inch Metal Reißverschluss (optional), kleine Nieten als Verzierung der Außentasche.

     

    Gestartet wird beim Sew-along in der ersten Woche mit dem Zeigen des Materials und dem Aufbügeln der Einlagen. Und, ein bisschen geplaudert wird auch bei Instagram, wo die Posts mit dem Hashtag #PepinTote und #PepinToteSewAlong zu finden sind.

    Ich zeig euch mal den Zeitplan des Sew-alongs:

    Here’s the schedule I’ll be following for the sew-along:

    Week 1: October 30, fabric selection as well as cutting & fusing interfacing -Stoffauswahl sowie Zuschneiden und Fixieren der Einlage – Video – week 1

    Week 2: November 11, make front pocket & exterior – Vordertasche und Außenseite anfertigen

    Week 3: November 18, make the lining (we’ll go over both the magnetic snap and recessed zipper options) – Herstellung des Innenfutters (wir werden sowohl die Optionen des magnetischen Druckknopfes als auch des versenkten Reißverschlusses besprechen)

    Week 4: November 25, finish your tote! – Machen Sie Ihre Tasche fertig!

    Wer sich noch zum Sew along anmelden möchte, ich habe heute gesehen das Anna @noodlehead531 bei Instagram in ihrem Profil einen Link eingebaut hat, wo man sich noch anmelden kann. 😉

    Meine Nähzutaten und das Ebook:

    Ebook: Pepin Tote von Noodlehead

    Außenstoff: selbstgefärbte Baumwolle aus dem Siebdruckkurs

    Reißverschluss: Machwerk Shop

     

    Habt eine gute Woche ihr Lieben und macht es euch fein!

    Annette


    verlinkt bei: creadienstag HoT  Dings vom Dienstag  froh und kreativ Dings vom Dienstag  Creativ Lovers Lieblingsstücke

  • Arc, mein neuer Anker Rucksack

    Arc, mein neuer Anker Rucksack

    Werbung! *

    Ihr Lieben, heute zeige ich euch meinen ARC Rucksack, der beim Probenähen von Griselda von Machwerk entstanden ist. Ich habe ihn aus wasserabweisenden Oilskin und Kunstleder genäht. Die Farbe passt zum Panton Farbton 2020: classic blue. 😉

    Die Größe des Rucksacks B: 32 cm x H: 42 cm x T: 13 cm gefällt mir richtig gut. Da passt ordentlich was rein. Auf der Frontseite ist eine kleine, dekorative Reißverschlusstasche und das innere Rückteil verbirgt eine gepolsterte Laptoptasche, also ist genug Platz für Dinge des täglichen Lebens.

    Auf die kleine Fronttasche lassen sich feine Applikationen aufbringen. Ich habe eine maritime Stickdatei gefunden, mit der ich das metallische Kunstleder und Kupferdraht-Garn in Szene setzen konnte. Das passt nämlich farblich genau zu dem braun-roséfarbenen, metallisierten Reißverschluss.

    Durch die große Reißverschluss-Öffnung hat man den Überblick, was sich im Inneren befindet und das Boden-/Seitenteil ist schön geräumig und gut gepolstert.

    Die Form des Rucksacks ist leicht konisch. Das Mittelteil vorne ist etwas kleiner als das hintere. So gewinnt der Rucksack an Volumen und sieht im Frontbereich nicht so protzig aus. Und durch die gepolsterten Träger, ist der Rucksack sehr bequem auf dem Rücken zu tragen. Da war ich wirklich erstaunt wie angenehm er sich auf den Schultern tragen lässt.

    Das Rückenteil ist, wie in der Anleitung beschrieben durch dekorative Nähte verstärkt. Diese machen was her und stabilisieren zusätzlich das Vorderteil- und Rückenteil. Ich finde das peppt den Rucksack echt auf. Im Inneren habe ich noch eine aufgesetzte Tasche aufgenäht, damit mein Portemonnaie, eine Grete 😉 schnell verstaut werden kann. Da muss ich nicht lange suchen. Die Anleitung für eine kl. Innentasche findet ihr bei der ARC Reisetasche auf Seite 17. Ich habe sie allerdings mittig auf das Innenteil und ohne Mittelteilung aufgenäht.

    Für ein klares Aussehen sind einige Punkte wichtig, solche Anmerkungen schreibe ich mir immer mit in die Anleitung. Sie helfen mir beim Nähen der Folgetaschen. Ich bin ja kein Profinäher, jeder kann dazulernen. 😉

    Vielleicht sind das ja auch ein paar gute Tipps für euch, zum Nähen eines ARC Rucksacks? Schaut mal, ob ihr damit klar kommt, wenn nicht schreibt mir eine Nachricht, ich helfe euch gerne weiter beim ARC Nähen.

    Liebe Martina, es hat mir viel Spaß gemacht ARC schon im Heidelberger Taschennähkurs und später dann in der Probenähgruppe für dich zu testen. Dankeschön auch für dein Vertrauen auch bei der Erstkorrektur. Das Arbeiten in der Probenähgruppe hat riesig Spaß gemacht. Das war so ein wertvoller Austausch. 🙂

    *Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Frau Machwerk. Das Schnittmuster „Arc“ wurde mir von Machwerk kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befinden sich Links zu den Produktseiten zu Frau Machwerk.

    Der neue Taschenschnitt „ARC“ ist bei Martina im Shop zu erwerben und es gibt ein Kombi-E-Book zum Einführungspreis von 9,90€ bis zum 29.09.2020 um Mitternacht. Falls ihr Material benötigt, sie hat auch Taschensets und weiteres Material im Shop.

    Material und Nähzutaten des Arc Rucksacks:

    Dry Oilskin, gekauft bei Mai-Lu

    Kunstleder (braun und metallic) gekauft auf der Nadelwelt 2019.

    Sternenstoff, gekauft auf dem Mittwochs-Stoffmarkt in Groningen.

    Stickdatei Anker gekauft bei Etzy

    Lederriemen und Reißverschlüsse aus dem machwerk Shop.

    Noch als kleinen Tipp am Rande, ich habe Leder-Nähmaschinen Nadeln verwendet, und zwar 90-120er. Das ist gerade für die dicken Lagen sehr hilfreich, damit der Faden: Serafil 40 nicht ständig reißt.

    Seht euch auch meine ARC Reisetaschen an, die beim Probenähen entstanden sind. Weitere Beispiele könnt ihr bei Martina im Machwerk Blog finden oder bei Instagram unter dem Hashtag #machwerkArc . 😉

    Arc, der neue Machwerk Taschenschnitt {Probenähen}


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  • Samstagsplausch {29/20}

    Samstagsplausch {29/20}

    Am letzten Wochenende fand zum 7. Mal der Machwerk Taschennähkurs bei Susanne Frau Nahtlust in Heidelberg statt und ich war wieder mit von der Partie. Es tat so gut nach so langer #stayhome Zeit all die lieben, bekannten Gesichter wiederzusehen: Frau U., Mirella, Simone, Marita, Karine, Susanne und natürlich Martina, die geniale Workshopleiterin.

    Der Workshop-Raum war sehr einladend und Abstand zu halten kein Problem. Die Fenster standen offen und das Klima war wirklich sehr angenehm und nicht so heiß, wie schon in den letzten Jahren. Natürlich gab es Desinfektionsmittel und auf die üblichen Umarmungen und „shake hands“ haben wir einfach verzichtet.

    Martina hatte wieder all ihr schönes Material mitgebracht. Lederriemen, Reißverschlüsse, all ihre Schnitte, Metallteile, die Ösenpresse, die Bügelstation, Vliese, Bügeleinlagen, feines Leder, Lederhenkel usw. alles was man zum Taschennähen gebrauchen kann. Eigentlich sehen die Kisten immer ähnlich aus, aber ihr glaubt gar nicht wie viel Freude es macht, sie jedes Mal wieder zu fotografieren. 😉

    Eigentlich hatte ich geplant mir eine schwarze Carpet Bag, als Bürotasche zu nähen, doch dann kam es anders…

    Griselda von Machwerk hatte sich nämlich extra für diesen Kurs einen neuen Schnitt ausgedacht und wir durften ihn testen. Eine Anleitung dazu gab es noch nicht und so begaben wir uns in ein höchst interessantes Nähabenteuer. All zu viele Details dazu darf ich allerdings noch nicht verraten, nur meine Stoffauswahl für die Tasche und einen kleinen Ausschnitt zeige ich euch einfach schon mal. Wer mich kennt, weiß was mir gefällt. 🙂 Na, wer will MEER?

    Das Nähen selbst war so erfrischend. Jede Teilnehmerin werkelte an demselben Nähschritt und wartete dann geduldig auf neue Instruktionen von Martina. Erst als alle so weit waren, ging es mit dem nächsten Schritt weiter. Meine sensible Näh-und Stickmaschine hatte ich diesmal vorsorglich zuhause gelassen und war mit der robusten Pfaff Haushaltsmaschine angefahren. Die hatte ich kurz zuvor beim Maskennãhen verliehen, seitdem machte sie Zicken. Jetzt weiß ich: Verleihe nie deine Nähmaschine, auch wenn sie noch so robust erscheint!! Puh, aber irgendwann hat es dann aber doch geklappt, Fadensalat ade. Natürlich waren die anderen da schon weiter. Bei Mirella konnte ich spicken *lach*, sie saß rechts neben mir und dass war so nett.

    Das Werkeln in der netten Runde hat mir viel Spaß gemacht. Wir diskutierten dies, besprachen das und alle überlegten, wie man dies und jenes umsetzen könnte. Zwischendrin kam immer mal wieder der Zwischenruf von Susanne: „Vergesst nicht zu trinken!“. Für den kleinen Hunger zwischendurch hatte Mirella köstliche Schneckennudeln mitgebracht und ich freute mich sehr, als ich den Teller mit den leckeren Haferkekse von Simone sah. Die hatte sie schon im letzten Jahr mitgebracht und jetzt habe ich auch das Rezept. 🙂 Nicht zu vergessen der ultra leckere Zitronenkuchen von Susanne!! Der war so fluffig und schmeckte wie direkt aus Frankreich eingeflogen *hmm* und mit Kaffee und Tee hatte Susanne uns auch noch verwöhnt. Ansonsten brachte sich jeder ihr Essen selbst mit. In alter Tradition trafen wir uns nach dem ersten Kurstag zum gemeinsamen Abendessen mit Martina. Diesmal in einem gutbürgerlichen Restaurant in Eppelheim.

    Einige der Damen starteten am Sonntag gleich mit einem zweiten Machwerkschnitt. Meine große Tasche wurde erst am Sonntagnachmittag fertig, angeblich war der Grund dafür die selbstgemachte Paspel *lach*, die ja die anderen nicht hatten. Aber vielleicht war ich aber auch einfach nur ein bisschen langsam, aber fuchspenibel *lach*.

    Als ich gestern Susannes „Rückblick“ – Nähwochenende in Heidelberg“ las, wurden die Erinnerungen an das schöne Wochenende wieder lebendig. Für den neuen Schnitt wird nun noch an einer weiteren Variante gearbeitet, deshalb dauert es noch ein Weilchen mit der Veröffentlichung. Bei mir hat der Machwerk Wochenend-Nähkurs „Nähfieber“ ausgelöst. Diese Woche habe ich so Lust zum Nähen bekommen, dass ich allein in den letzten zwei Tagen 5 T-Shirts für mich genäht habe *lach*. Ich sage nur Stoffabbau!! Genäht habe ich nach den Schnittmustern: Kimono Tee und Prüllas Shirt Silia. Nähen ist so toll und gemeinsam Nähen macht natürlich noch mehr Spaß. Eigentlich wäre ja morgen wieder ein Nähtreffen in Heidelberg gewesen. Doch wegen Corona habe ich die Sommertermine im Gemeindehaus komplett abgesagt. Im September starten wir zum ersten Mal mit dem selbstorganisierten Nähtreffen – mit ganz viel Abstand. Eine kleine, feine Gruppe, die sich zum gemeinsamen Nähen trifft. Hach, das wird schön. Am Dienstag hatte ich noch Julia im Laden besucht. Sie machte ja gerade den „Room Mate Räumungsverkauf“. Nach 10 Jahren möchte sie sich einfach umorientieren und was Neues machen. Es war richtig nett sie wiederzusehen. Heute ist der letzte Tag, dann ist der Laden dicht. Schade eigentlich, aber ich kann sie auch gut verstehen. Ansonsten war die Woche relativ ruhig. So, und nun suche ich mir aus meiner Schnittmustersammlung noch einen Schnitt aus für Kinder Shirts in der Größe 104 und 116 und dann geht es ran an die Nähmaschine, bevor es hier wieder so richtig heiß wird. Für morgen sind nämlich 30°C vorhergesagt *schwitz*.

    Ihr Lieben, macht es euch fein und nutzt (wenn ihr könnt) die freie Zeit zum Nähen, bevor die Temperaturen wieder unerträglich werden. Vielleicht treffen wir uns ja noch bei Andrea zum Samstagsplausch. Erst gestern war sie Gastautorin bei mir und hatte über UFOs geschrieben. Hast du vielleicht auch noch UFOs auf dem Stapel? Ach, lass uns später einfach bei Andrea plauschen. Vielleicht ist ja auch noch Kuchen da? 🙂

    Liebe Grüße

    Annette

  • Madame Schlicht – meine DUFFY #2 von Elbmarie

    Madame Schlicht – meine DUFFY #2 von Elbmarie

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    Hier kommt Madame Schlicht, meine zweite „DUFFY“, dass Dufflebag von Frau Elbmarie. Ihr wisst ja schon, DUFFY ist eine Handtasche, die auch bequem auf der Schulter getragen werden kann. Die Form ähnelt einem Seesack, der waagerecht getragen wird. Mit den kurzen Henkeln direkt am Taschenkörper kann man schnell in die Tasche greifen.

    Für die äußeren Seitentaschen hatte ich mir diesmal ein schlichtes Absteppmuster ausgesucht, das ratzfatz mit der Nähmaschine aufgenäht war. Zusätzlich wurde beim Zusammennähen der Außentasche noch ein reflektierendes Paspelband mit eingefasst. So bin ich auch in der dunklen Jahreszeit mit dieser Tasche sicher unterwegs. Für das Schulter-Trageband habe ich diesmal ein breites Gurtband ausgesucht, das perfekt Ton in Ton zum metallischen Kunstleder passt. Da war ich wirklich froh. Als Akzent wählte ich diesmal goldfarbene Karabinerhaken. Die kurzen Taschenhenkel habe ich mit schmalem Gurtband verstärkt und anschließend noch mit dem Kunstleder ummantelt.

    Als Frontdesign spukten mir Hexis, also aus Kunstleder ausgeschnittene Hexagon Formen im Kopf herum. Vier davon sind Silber und das fünfte aus goldenen Material. Das schwarze goldene Schaf, so zusagen. Deshalb steht es auch auf dem Kopf *lach*. So ist eine (für mich) sehr untypische, schlichte Tasche entstanden.

    DUFFY ist aber eher für dünnere Stoffe wie z. B. Wachstuch, Dekostoff, Oilskin etc. geeignet. Nähanfänger, versucht lieber erst die easy peasy Variante mit leichten Stoffen. Wer allerdings eine starke Nähmaschine zu Hause stehen hat, der kann auch andere Materialien ausprobieren.

    Diese Hexi-DUFFY habe ich aus glänzendem Kunstleder genäht, weil ich gerade kein passendes Wachstuch zu Hause hatte. Ich wollte nämlich nicht schon wieder in den Stoffladen meines Vertrauens. Hier ist nämlich Stoffkaufverbot angesagt – hahaha. 

    Für mich hat die DUFFY eine ganz passable Größe, die Abmessungen sind ca. 33 x 18 x 11 cm. DUFFY ist eine schöne Ausgehtasche, nicht nur für den Alltag, sondern auch für besondere Momente. Du kannst dir die Tasche aber auch größer nähen, z.B. als Yogatasche. Frau Machwerk hatte da ein ganz hübsches Yogatäschchen probegenäht und ich finde es echt klasse, wie variabel dieser Taschenschnitt ist.

    Gefüttert habe ich die Hexi-DUFFY mit „Bartstoff“ und aus dem Außenmaterial eine lange Innentasche aufgenäht. Auch hier kam wieder das reflektierende Paspelband ins Spiel. Obwohl, das nur beim Hineinleuchten mit der Taschenlampe wirklich Sinn macht *lach*.

    Meine erste Test-DUFFY mit der Hirschgeweih Stickerei hatte ich aus einem selbstgefärbten, grauen Baumwollköper genäht. Aber die hatte ich euch ja schon kürzlich gezeigt. Was mich jetzt wirklich interessiert ist, welche Tasche gefällt dir denn besser? Die aus dem selbstgefärbten Stoff oder diese Hexi DUFFY? Nun bin ich ja mal echt gespannt.

    Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Tag. Ich gehe dann mal wieder an die Nähmaschine, UFOS fertig nähen.

    Machts gut!

    Annette

     

    Material und Nähzutaten:

    Hexi DUFFY:

    • Schnittmuster: DUFFY von Elbmarie gibt es auch als Papierschnitt
    • Kunstleder Colour – glänzend von Snaply
    • Innenfutter aus dem Stoffschrank
    • Reißverschlüsse und Paspelband von Frau Machwerk
    • Karabiner und D-Ringe von Snaply

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    Das Schnittmuster “DUFFY” wurde mir von Elbmarie – Sabine Gerlach kostenlos für das Probenähen zur Verfügung gestellt. In diesem Post sind Werbelinks von Elbmarie – Sabine Gerlach enthalten. Außerdem sind im Text verwendete Materialien angegeben und auch die Verkäufer/Hersteller genannt. Dies ist in meinen Augen keine Werbung, da ich nicht von den Verkäufern/Herstellern beauftragt wurde. – Ich schreibe hier mit meinen eigenen Worten und dieser Blogpost spiegelt einzig und allein meine Meinung ehrlich dar. 😉


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  • Hirschgeweih DUFFY, eine Dufflebag von Elbmarie

    Hirschgeweih DUFFY, eine Dufflebag von Elbmarie

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    Juhu, heute darf ich euch den neuen, coolen Taschenschnitt „DUFFY“ von Frau Elbmarie vorstellen. DUFFY ist ein kleines Dufflebag und hat die Form eines Seesacks, der waagerecht getragen wird. Zwei kurze Henkel direkt am Reißverschluss ermöglichen den schnellen Eingriff. Und, mit dem langen, verstellbaren Taschengurt läßt sich DUFFY auch ganz easy über Kreuz auf der Schulter tragen.

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    Die DUFFY hat eine ganz passable Größe von ca. 33 (B) x 18 (H) x 11 (T) cm und der Schwierigkeitsgrad ist mittel ++. Besonders easy ist sie aus Wachstuch zu nähen und in der Anleitung sind auch dazu viele hilfreiche Tipps enthalten.

    Als Außenstoff verwendete ich den grauen, selbstgefärbten Baumwollköper, den ich im letzten Herbst beim Siebdruckkurs im Jeromin Werkladen einfärbte. Für die Vorderseite suchte ich mir zu Beginn einen bestickten Canvasstoff aus. Der fand dann am Ende allerdings nur auf der Rückseite Platz. Dieser Stoff zieht Fusseln an und ist daher für eine Frontseite leider nicht geeignet. Also musste die Stickmaschine ran und ein Hirschgeweih auf die Vorderseite zaubern. Nun kann ich nach Lust und Laune auswählen, ob mit der Stickerei oder der schwarze Waldtierstoff von Kokka losziehe.

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    Ihr seht schon, DUFFY hat viel Fläche zum Gestalten für Stickereien und andere dekorative Ideen. Die Seitentaschen sind sehr praktisch für kleine Dinge, die schnell gebraucht werden, z. B. der Lippenstift. DEN suche ich nämlich ständig, jetzt in der kalten Jahreszeit wo die Luft ständig so trocken ist.

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    Die Aufhängerlaschen an den Seitenteilen, für den Schultergurt werden seitlich durch Lederpatches verdeckt angenäht. Das sieht richtig schick aus, gute Idee Sabine!

    Innen habe ich ebenfalls selbstgefärbten Stoff vom Siebdruckkurs vernäht. Dieses Gelb macht so viel Freude beim Hineinblicken, dass ich vor lauter Glück ein breites Grinsen aufsetze. Und durch den hellen Stoff lässt sich auch alles gleich wiederfinden. 😉

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    Die zwei Taschenhenkel habe ich aus Außenstoff genäht und mit kleinen Lederpatches festgesteppt. Sie fixieren nicht nur zusätzlich die Henkel an der Tasche, sondern sind auch noch kleine Kontrastelemente.

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    Eine aufgenähte, offene Innentasche reicht komplett über die ganze Breite des Futterstoffs. Dort finden das Handy, Taschentücher und auch ein Schreiber eine Einsteckmöglichkeit.

    DUFFY ist eine schöne Ausgehtasche, nicht nur für den Alltag, sondern auch für besondere Momente. Da zeige ich euch bald noch mein zweites Exemplar. „Madam Schlicht“ habe  ich Nr. 2 getauft und ihr könnt gespannt sein, denn sie sieht wirklich ganz anderes aus. 😉

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    verwendetes Material und Nähzutaten:

    Hirschgeweih DUFFY:

    • grau gefärbter Baumwollköper vom Siebdruckkurs 2019
    • gelbes Innenfutter, selbstgefärbt vom Siebdruckkurs
    • bestickter, schwarzer Canvas „Waldtiere“ von KOKKA
    • Stickdatei: Hirschgeweih von Amazing Designs CD # ADC-IT2
    • Reißverschlüsse und Paspelband von Frau Machwerk
    • Karabiner und D-Ringe von Snaply

    Den neuen Taschenschnitt DUFFY könnt ihr ab Donnerstag dem 23.01.2020 als E-Book Version oder als Papierschnitt bei Elbmarie erwerben. Bis Donnerstag könnt ihr aber auch bei Sabine auf ihrer Elbmarie-Facebook-Seite den Schnitt 5x gewinnen. Dafür schreibt einen Kommentar, mit welchem Material ihr gerne eure DUFFY nähen würdet. Mitmachen ist also ganz einfach! Ich wünsche euch viel Erfolg beim Nähen und ganz viel Spaß und Freude dazu!!

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    Liebe Grüße

    Annette

     


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    Das Schnittmuster “DUFFY” wurde mir von Elbmarie – Sabine Gerlach kostenlos für das Probenähen zur Verfügung gestellt. In diesem Post sind Werbelinks von Elbmarie – Sabine Gerlach enthalten. Außerdem sind im Text verwendete Materialien aufgeführt und die Verkäufer/Hersteller genannt. Dies ist in meinen Augen keine Werbung, da ich nicht von den Verkäufern/Herstellern beauftragt wurde. – Ich schreibe mit meinen eigenen Worten und dieser Blogpost spiegelt  meine Meinung ehrlich dar. 😉