Augensterns Welt

Kategorie: Leseknochen

  • Leseknochen – Stoffabbau, meine UFOs im Januar

    Leseknochen – Stoffabbau, meine UFOs im Januar

    In diesem Jahr möchte ich wieder an meinen UFO‘s weiterarbeiten und habe in den ersten Tagen, im neuen Jahr zwei Leseknochen mit Reißverschluss genäht.

    UFO – weil es Stoffe sind, die ich hier schon lange liegen hatte und nicht so recht wusste, was ich damit machen könnte. Als meine Tochter ein Geschenk für die Mutter ihres Freundes brauchte, wurde ich aktiv. Denn selbstgemachte Geschenke sind doch die Schönsten.

    Das Besondere an diesen Leseknochen ist, dass ich nicht nur feste Baumwolle verwendet habe, sondern auch einen Rest Musselin, weil das florale Muster meiner Tochter so gut gefiel. Den Musselin hatte ich auf einem Stoffflohmarkt mitgenommen, und weil das Stoffstück zu klein für ein Halstuch war, lag es hier und wartete auf seine Bestimmung.

    Mir war gleich klar, der feingewebte Stoff musste verstärkt werden. Dafür habe ich eine dünne, aufbügelbare Einlage verwendet und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden damit. Mit der Verstärkung lässt sich das Material genauso gut für Kissen verwenden, wie andere Webware. Und Tschakka, ich habe das erste UFO für dieses Jahr abgehakt.

    Und, habt ihr euch auch vorgenommen Stoffe und UFOs abzubauen?

    Ich bin gespannt, wer sich noch alles in der neuen UFO – Let’s Finish old stuff!! Linkparty 2025  tummelt. Wir sehen uns! 😉

    Zur neuen UFO-Let’s finish old stuff!! Linkparty bitte hier entlang *klick*

    You are invited to the Inlinkz link party!

    Click here to enter

    Liebe Grüße


    Stoff und Nähzutaten und Schnittmuster:

    • Musselin, vom Stoff-Flohmarkt
    • Feste Baumwolle – Hunde – Bulldog – Animal World – Kokka – Rosa gekauft bei Alles für Selbermacher (Material: 100%Baumwolle, Breite: ca. 108cm, Label: Kokka)
    • Bügeleinlage: G 405 von Vlieseline (Webware)

    Die Bügeleinlage läßt sich schlecht mit der Zackenschere schneiden, besser den Rollschneider verwenden.

  • Jahresrückblick 2020

    Jahresrückblick 2020

    Heute ist der letzte Tag im alten Jahr und morgen beginnt schon das Neue. Da möchte ich die letzten 12 Monate Review passieren lassen. Was war das nur ein seltsames Jahr!

    Im Januar startete ich mit voller Kraft in ein neues Projekt, dem Sugaridoo QAL und ich nähte die #Haschtags.  Dann Ende Januar war das Probenähen von Elbmarie und ich nähte für sie zwei Handtaschen die Hirschgeweih Duffy und Madame Schlicht.

    Im Februar hatte ich Lust auf einen Handstick-Workshop für Quilter teilzunehmen, der von den Heidelberger Hearts and Castles Quilt Guild organisiert worden war und ich nahm an der Postkartenaktion „Hello Spring“ teil. Dann verspürte ich den Wunsch, private Nähtreffen zu organisieren.

    Zu Fasching habe ich dann tatsächlich bei mir Zuhause ein Mädels Nähtreffen stattfinden lassen. Bei den Stoffspielereien nahm ich nur 1x teil und zwar bei dem Thema: XXL. Aber ich lieferte Ende Februar tatsächlich noch ein fertiges UFO ab, die Sew Together Bag.

    Der März startete mit Maikas Bloggergeburtstag und dem Finale der KSW33, wofür ich zwei Kissen mit Kreisen nähte. Dann durfte ich an meinem ersten NÄH-KA Nähtreffen bei Anna in Karlsruhe teilnehmen und es war soooo schön. Meine Pläne für eigene Nähtreffen in Heidelberg konkretisierten sich und ich holte mir ein paar Tipps bei Anna.

    So schön wie das Jahr für uns begonnen hatte, hätte es auch weiter gehen können. Aber im Januar verbreitete sich schlagartig ein für uns unbekanntes Virus in China. Die Epidemie konnte dort erst durch radikale Quarantänemaßnahmen gestoppt werden. Aber es hatte die Grenze längst überschritten. Ende März erreichte es Italien, Österreich und kam dann auch zu uns. Das Corona Virus hatte Deutschland erreicht. Ich erinnere mich noch an die Europakarte, wo rundum Deutschland das Covid-19 Virus bereits angekommen war. Wir sahen die Schreckensbilder aus aller Welt. Furchterregende Bilder von den italienischen Intensivstationen und Särge, die sich stapelten. In den Supermärkten leerten sich dann auch bei uns die Regale, Desinfektionsmittel, Seife und Toilettenpapier wurden knapp und von überall her erfuhr man von Hamsterkäufen. Die Menschen bevorrateten sich mit Nudeln, Mehl, Zucker, Hefe und Konserven. Plötzlich stand die Welt Kopf und wir waren mitten in der Corona Pandemie angekommen. Puh, mir bleibt jetzt noch fast die Luft weg.

    Wichtigen Hilfsmittel, die in den Krankenhäusern dringend benötigt wurden, konnten nicht mehr beschafft werden. Wir erkannten, dass es keinen Sinn machte, Mundschutzmasken, die Viren undurchlässig sind und andere Schutzkleidung in China produzieren zu lassen. So viele Berichte in den Medien, man hörte von nichts anderem mehr. Uns halfen die Podcasts NDR-Info „Corona Virus Update“ mit dem Virologen Christian Dorsten sehr und so wurde auch langsam klar, dass wir mit dem Nähen von Stoff-Mundmasken beginnen sollten, um die Helfer zu unterstützen, die an vorderster Front gegen das Virus kämpften. Über die Corona Hilfe Heidelberg organisierte ich zusammen mit Julia G. eine Nähgruppe mit 60 Helferinnen und Helfer, um Stoff-Mundmasken für das Uniklinikum und Pflegeheime zu nähen. Das wir etwas Sinnvolles tun konnten, hat uns das Gefühl gegeben, nicht machtlos zu sein. Wir haben wieder Mut gefasst und Hoffnung geschöpft, etwas in dieser Pandemie bewegen zu können. Das war ein wirklich gutes Gefühl. Von März bis Ende Mai nähten wir 2605 Stoffmundmasken, dann gab es in Deutschland keine Knappheit mehr an medizinischen Schutzmaterial. Mittlerweile gab es wieder Lieferungen aus dem Ausland und deutsche Firmen produzieren auch Mundschutzmasken und auch Desinfektionsmittel im eigenen Land.

     

    Im Juni waren wir alle noch in Schockstarre und räumten unsere Keller und Häuser auf. Es wurde fleißig aussortiert und auch im Garten viel gearbeitet. An, „in den Urlaub zu fahren“, war nicht zu denken. Stattdessen habe ich für Ingrid von Joe June and Mae probegenäht, und zwar drei Patchworkblöcke.

    Unter dem Motto: Holding Hands entstanden die drei Patchworkbilder: „I love you“ hand sign, „Holding Hands“ und „Hamsa“.

     

    Dann entschloss ich mich, noch auf den letzten Drücker, an Christinas aka Minverva Huhns „NewbieBeeGermany“ teilzunehmen. Und so wurde ich eine von 12 fleißigen Bienchen der Bee.4.Bee Patchwork Nähgruppe. Gleich im Juni nähte ich den Double Star Block, der in der Collage oben rechts zu finden ist.

     

    Anfang Juli malte ich für die Silberhochzeit meiner Schwägerin ein großes Bettlaken Herz und wir feierten draußen nur ein bisschen – mit Abstand.

     

    In der zweiten Juliwoche fand wieder der Machwerk Taschennähkurs in Heidelberg statt. Dann war bei mir die Puste raus – die Sommerferien begannen und ein lockeres Leben ohne Schulstress begann für uns.

    Im August tauschte ich ein Sommer Tischset mit Ingrid. Das war wieder so ein schönes Tauschen in diesem Jahr mit ihr!!

    Meine genähten Jahreszeiten Tischsets für Ingrid.

     

    Ingrids genähte Jahreszeiten Tischsets für mich. 🙂

    Und ich nähte 8 Shirts für mich, das war ein super, effektiver Stoffabbau in diesem Jahr. Auch verpasste ich meinem Blog ein neues Kleid. Das alte Blog Theme hatte begrenzte Möglichkeiten und mit einem Hausputz lebt es sich schöner. Im Von Juli bis September stand das Probenähen von Frau Machwerk bei mir im Kalender und so testete ich das neue E-Book ARC mit zwei Reisetaschen und einem Rucksack.

    Total happy war ich im September, weil ich endlich das erste Nähtreffen in Heidelberg stattfinden lassen konnte. Das hat mich wirklich beflügelt und mir ganz viel Kraft gegeben.

    Im Oktober gab es zwei Freu-Gründe. Zum einen war ich die Bienenkönigin in der Bee.4.Bees Nähgruppe und durfte mir ein Patchwork Block Muster aussuchen. Die 11 fleißigen Bienchen haben dann für mich den Card Trick Block genäht haben, an dem ich gerade im Stillen weiterarbeite. Und dann fand wieder der Siebdruck- und Taschennähkurs mit Frau Machwerk in Mannheim statt. Eine Tasche habe ich dort nicht genäht, aus den gefärbten und bedruckten Stoffen. Ich wollte einfach nur entspannt mit Farben spielen. 😉 Was ich mir sehr gewünscht hatte in diesem Jahr, war mit Janny zusammen das Adventskalenderwichteln wieder beleben zu können und das haben wir auch gemacht. Juhu, das hat sooo viel Spaß gemacht!!

    Im November standen im Zeichen des Adventskalenderwichtels sowie im Bubbles Block nähen. Ehrlich gesagt erlitt ich eine Midlife-Crisis und schaffte es nicht einmal die Pepin Tote für den Sew Along fertig zu nähen (ein neues UFO). Der Ufo Abbau stagnierte bei mir generell. Aber worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe, waren die 12 Gastautorenbeiträge zum Thema UFOS. Und ich möchte mich auch nochmals ganz herzlich bei allen Gastautoren bedanken. Im neuen Jahr geht es ja weiter mit den Gastbeiträgen. Das wird richtig klasse.

    Im Dezember wurden nur noch Weihnachtsgeschenke genäht. Ich zauberte einen Nikolausstiefel für Marita, eine Nähmaschinennadelmappe für Christiane, zwei Sitzkissen to Go für meinen Trauzeugen und seine Freundin, …

    4 Leseknochen nach der überarbeiteten Leseknochen mit Reißverschluss Anleitung für uns und ein …

    Schminktäschchen mit Pinselfach für eine gute Freundin der Familie. Dann noch 6 Teebeuteltäschchen nach einer englischen ITH-Stickdatei und das Winterfreuden Tischset für Ingrid.

    Seit Weihnachten steht nun die Nähmaschine still, genauso wie die Waschmaschine *lach*. Meine Mutter hat früher immer gesagt, es bring Unglück wenn man zwischen den Jahren wäscht. Ob’s stimmt, ist mir egal. Ich habe die freie Zeit mit meiner Familie jedenfalls sehr genossen.

    Stattdessen habe ich ein bisschen gebacken, gekocht und Leckeres zubereitet. Gestern habe ich ein schnelles Rezept für gebrannte Mandeln ausprobiert. Die sind ja sowas von lecker. 🙂 Hier ist das Rezept für euch…

    Gebrannte Mandeln 

    • 250 ml Wasser 
    • 150 g Zucker, weiß 
    • 150 g Zucker, braun 
    • 1/2 Teelöffel Vanillepulver  
    • 2 Prisen Zimt  
    • 400 g Mandeln, ganze Kerne 

    Wasser und Zucker mit Vanillepulver und Zimt in einer großen Pfanne erhitzen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

    Dann die Mandelkerne dazu geben und unter ständigen Rühren den Zucker karamellisieren lassen. Hat sich der Zucker braun verflüssigt, die Pfanne vom Herd nehmen und die fertigen gebrannten Mandeln auf ein Backblech legen, auf dem ein Bogen Backpapier liegt. Hier die Mandeln auskühlen lassen. Fertig! 

    In einem Schraubdeckel Glas oder einer kleinen Papiertüte sind sie gut aufzuheben oder zu verschenken. Auf jeden Fall werden sie nicht alt, dafür sind sie viel zu lecker.  🙂 

    Meine Pläne für 2021 sind: Den Blog bearbeiten und DSGVO konform halten. Und auch an einem neunen Blog arbeiten. Mir schwebt vor an einem weiteren Blog zu werkeln. einen Namen habe ich mir auch schon dafür ausgesucht. Der soll Creativsalat heißen.

    So, nun sind es nur noch wenige Stunden, dann ist Neujahr!!

    Ihr Lieben, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund!!

    „Ich wünsche Euch für das neue Jahr so viel Glück wie Wassertropfen im Meer, so viel Liebe wie Sterne am Himmel und Gesundheit an jedem neuen Tag.“

    Alles Gute zum neuen Jahr 2021!!

    Annette

     

     


    verlinkt mit: Jenäht’s Winter Linkparty und der Jahresabschluss Linksammlung 2020 

  • Samstagsplausch {21.20}

    Samstagsplausch {21.20}

    Heute setze ich mich nach einer ganzen Weile mal wieder zu Andrea zum Samstagsplausch.

    Momentan halte ich mich mehr im Garten auf, als das ich an der Nähmaschine sitzen. Ich hatte euch ja schon von meiner neuen #Hochbeetliebe im März erzählt. Seitdem hat sich Einiges getan.

    Oh man, wie der Salat in die Höhe geschossen ist und die ersten Erdbeeren durfte ich auch schon vernaschen. Gestern habe ich zwei große Handvoll abgesammelt. Die sind total lecker und süß. Als dann letzte Woche endlich nach Wochen der Regen kam, waren wir alle so glücklich die dritte Regentonne aufgestellt zu haben, aber die Natur braucht noch viel mehr Regen! Neben der neuen Regentonne gibt es jetzt auch noch eine zweite Hütte. 😉

    Salat, Erdbeeren, Zucchini, Mangold, Kohlrabi, Fenchel, Paprika und Gurken, all dass kann ich  wann immer ich möchte und es reif ist, aus dem Garten holen, unabhängig von der Zeit oder dem Wochentag. Das macht so viel Freude. Ein Garten ist aber auch zum Ruhefinden ein guter Ort.

    Nähtechnisch ist nicht allzu viel Neues entstanden, nur ein Leseknochen fürs Tochterkind letzte Woche. Dann konnte ich noch ein paar Mundmasken für die Nachbarn, meine Schwester, Freundinnen und die Familie zaubern. Auch die gewünschten schwarzen Mundmasken für die Kinder wurden fertig und nun sind sie damit auch wirklich zufrieden. Bunte Stoffe sind bei den Kids absolut out und die schwarzen Stoffe lassen sich auch bei 60 Grad waschen.

    So wie es schein, geht die Nähaktion mit den ehrenamtlichen Helferinnen langsam zu Ende. Vor zwei Wochen haben wir noch 180 Mundmasken an die Nachbarschaftshilfe der Friedensgemeinde angegeben. Und am Freitag konnte ich weitere 206 Mundmasken an die Friedenskirche abliefern, die sie an das Haus Philippus weitergeleitet haben und morgen holt auch noch die Uniklinik weiße Bettlaken-Mundmasken und bunte Kinder-Mundmasken ab.

    Ich finde die Stoffmasken haben ja wirklich den Vorteil, dass sie mehrfach verwendbar sind. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch nachhaltig. Ihr glaubt gar nicht, wie viele gebrauchte Mundmasken man beim Spazierengehen auf dem Gehweg findet! Komischerweise sind das alles nur Einmal-Masken. Stoffmasken habe ich nicht eine dort gefunden. Lustig nicht war? Mehrweg ist immer besser für die Umwelt. – Aber wie gesagt in der Nähgruppe wird kaum noch genäht. Einige versorgen noch die Schulklassen ihrer Kinder, andere die Pflegeheime ihrer Angehörigen. Ich bin sehr froh, dass wir so vielen Menschen helfen konnten mit unserer Aktion und bedanke mich auch nochmals bei allen Helferinnen und dem einen Quotenmann. Er hatte zusätzlich auf die schnelle noch weiter 80 Mundmasken genäht. Auch für die anderen die immer noch Masken abliefern ein großes Dankeschön. Insgesamt wurden nun schon über 2200 Mundmasken weitergegeben. Da kann ich nur den Hut vor allen Helfern ziehen.

    Anfang des Monats erhielt ich eine liebe Mail von Nina aka wippsteerts. Sie überraschte mich mit wunderschönen Postkarten, die ich anlässlich ihres 5. Bloggeburtstags gewonnen hatte, das war vielleicht eine Freude!! In ihrem Blogpost Ostern-Jubiläum-und-mehr konnte ich mich gar nicht satt lesen. Sie hat einen so tollen Blog und ich lese oft bei ihr mit, aber oft nur ganz still und leise. Und schaut mal, sind die Karten nicht einfach der Knaller??

    Ganz viel Freude und positive Ablenkung bereitet mir seit Anfang Mai der Austausch in der Bee.4.Bees Nähgruppe bei Instagram. Die NewbieGermany wird von Christina aka Minerva Huhn organisiert. Sie hat 4 neue Bee-Gruppen sich finden lassen, mit Teilnehmerinnen die noch nie an einer Bee teilgenommen haben. Eine Bee (Patchwork Bienen) ist eine Nähgruppe, die ein Jahr lang Quiltblöcke näht. Sehr spannend das Ganze. Wir haben auch eine Bee-Mama, dass ist die liebe Elke @felike_rb3. Sie ist für die Organisation innerhalb der Gruppe zuständig und macht das richtig gut. Im Juni  ist sie unsere erste Queen.  Wir sind schon fleißig dabei ihr ausgewähltes Block-Pattern zu nähen und ihre Farbauswahl finde ich wunderschön. Lasst euch überraschen. Dazu werde ich aber bald noch mehr erzählen. Heute ist der Blogpost schon lang genug *lach*.

     

    Am Mittwoch gab es noch einen weiteren Freutag, denn die liebe Oggi @ogginelle aus der Bee.4.Bees Gruppe hatte sich mit mir in Heidelberg getroffen. Sie brauchte noch petrolfarbenen Stoff für den Juni-Block. Oggi hatte auch ein kleines Mitbringsel für mich dabei, ganz hübsch verpackt. Sie hatte eine kleine Projekttasche mit einem Stoffstück in Gelb, der mir für den Monatsblock Juni fehlte und ein Glas Holunderblüten Gelee für mich mitgebracht. Total lieb.

    Das hat mir ein bisschen geholfen darüber hinwegzukommen, dass ich leider nicht nach Bayern fahren konnte. Denn eigentlich hätte ich ja das Wochenende mit Ingrid verbracht. Wir hatten schon im letzten Jahr geplant gemeinsam zu den Patchworktage in Meiningen zu fahren. Leider hat Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. So schade! Aber wir holen das ganz bestimmt nach. Jedenfalls freue ich mich sehr mit ihr auch in diesem Jahr zu Tauschen, nur leider hat es mit dem Verschicken nicht so ganz geklappt. Die Corona-Krise läßt grüßen!

    So ihr Lieben, jetzt muss ich schauen, ob ich noch jemanden bei Andreas Samstagsplausch erreiche. Vielleicht bin ich auch schon zu spät dran. Habt alle einen schönen Sonntagabend und  einen guten Wochenstart. Passt gut auf euch auf!

    Liebste Grüße

    Annette

     

  • Zurück im Hier und Jetzt …

    Zurück im Hier und Jetzt …

    So eine lange Sommerpause hatte ich gar nicht geplant. Der Juli verging wie im Flug und im August erging es mir ebenso. An meine Nähprojekte habe ich kaum gedacht, dafür war es einfach zu heiß. Stattdessen haben wir es uns schön gemacht, sind zur Kunstausstellung in die Schirn nach Frankfurt gefahren, dort gab es das „Big Orchestra“ zu bestaunen. Besuchten ein Open-Air Jazzkonzert auf der Mittelburg in Neckarsteinach und waren fasziniert von der schönen sommerlichen Atmosphäre. Der Sommer hat auch seine schönen Seiten auch, wenn es mir bei Temperaturen über 28 °C meist zu heiß ist. In der Wohnung unterm Dach lässt es sich nur mit den Klimaanlagen aushalten und die Jalousien sind tagsüber meistens zu. Da kommt keine große Lust auf, sich an die Nähmaschine zu setzen, hoffentlich wird es bald Herbst!

    Ein klein bisschen genäht habe ich zwischendurch dann doch. Erst ein Kameraband für meine Groß-Cousine Johanna und noch drei abwaschbare Lätzchen piekfein mit Namen, für Familie und Nachbarn.

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    Ende Juli feierte ich trotz der Hitze meinen Geburtstag im Garten, bei 38°C. Das war schon nicht mehr lustig. Wir hatten alles ein paar Tage vorher hergerichtet und zwar in den frühen Morgenstunden. Ab 11 Uhr ging gar nichts mehr, einfach zu heiß. Am Geburtstag selbst hat mein Liebster morgens schon alles aufgebaut und wir haben den Garten zusammen geschmückt. Dann kam ein Gewitter um halb sechs und die ganzen Papiertischdecken waren kaputt und aufgeweicht. Danach blieb es Gott sei Dank regenfrei. Die Tische bekamen neue Kleider und die Stühle wurden einfach abgewischt. Die Party wurde wunderschön und wir saßen noch bis halb zwei draußen im Kerzenschein. Schön, dass auch Angelika aka rrangelika und Herr G. kommen konnten. Hach, ich freute mich so über all die Gäste und den ganzen Tag. Die Kids hatten auch Spaß, sie spielten zusammen Karten. So wie in alten Zeiten meine Geschwister an manchen Abenden zusammenspielten, das hat mir so sehr gefallen. Kuchen hatte ich nicht gebacken, stattdessen gab es Eis am Stiel und Melone. DIE Erfrischung überhaupt! Und, weil mir Andreas Erdbeer-Limes auf dem Machwerk Nähwochenende so gut geschmeckt hatte, setzte ich für die Party zwei kleine Flaschen davon an. Der kam super bei meinen Mädels an und ich freute mich mit ihnen.

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    Ein bisschen Geburtstagspost hat mich erreicht und ich sage Dankeschön für die lieben Karten und Nachrichten, Geschenke und Anrufe. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.

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    Ein kunterbuntes Geschenk kam nicht per Post, … Ingrid hatte mir ihr Präsent schon beim Machwerk Nähwochenende überreichte. Wahnsinn, eine Handtasche, was geht es mir gut! Lieben Dank ♥.

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    Die Sommerkarte von Claudia zeige ich euch auch noch schnell, sie kam direkt an meinem Geburtstag. Danke dir das du an mich gedacht hast, die Liebe! Sehr gefreut habe ich mich auch über die Geburtstagskarte von Kerstin und Gabi. Dankeschön ihr Lieben.

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    Ganz lieb verpackt war auch Nicoles Geschenk, über das ich mich riesig gefreut habe. Zumal sie auch noch die hübsche Box selbstgebastelt hat. Und die tollen Abschminkpats, WOW die sind selbstgehäkelt, wie toll ist das denn!! Und in der Dose mit dem beplotteten Glückskind-Ring ist eine wohlriechende Kerze versteckt. Aber der absolute Hammer ist die Sommerkarte von Nicole, hach sie ist ja sooo kreativ. Herzlichen Dank Schatzi ♥, fühl dich mal ganz lieb von mir umarmet.

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    In den Sommerferien rief der hohe Norden wieder ganz laut, – da mussten wir kommen. Bei der Hinfahrt fuhren wir auch wieder Rheine an und machten eine kurze Pause bei Marita. Sie überraschte mich auch noch mit einem Geburtstagsgeschenk, wie lieb. Dankeschön, du Liebe ♥. Bei ihr im Garten zu sitzen war eine gelungene Abwechslung und das Eis schmeckte besonders den Kindern. Dann ging die lange Fahrt weiter und wir haben uns herrlich amüsiert. Unterwegs hören wir meistens Geschichten vom Känguru, das ist schon fast Tradition.

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    In der Heimat besuchten wir gute Freunde und meine Schwestern. Fuhren einen Tag nach Emden in die Kunsthalle und hatten dort richtig Spaß, auch weil mein guter Freund Ingo uns begleitete. Die Meisterwerke von Marc, Macke und Nolde sind bewundernswert, aber die Otto Ausstellung fanden die Kinder doch interessanter. An dem Nachmittag bei meiner Schwester fanden wir endlich Zeit in den Barfuß Park zu fahren. Richtig Spaß hat es uns gemacht all die unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Hihi, die Füße mussten so einiges mitmachen, was für ein Abenteuer. 🙂

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    Dann ging es weiter auf unsere Lieblingsinsel, Wangerooge, die wir jetzt schon 14 Mal besucht haben. Schaut mal, und mit den neuen eGepäckschildern hat auch alles super geklappt. Damit es nicht den Rahmen sprengt, zeige ich euch nächste Woche mehr Urlaubsbilder. 

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    Die ersten Tage auf der Insel hatte ich wieder mit der Klimaumstellung zu tun. Ich sage nur Reizklima, ganz viel frische Luft und WIND all mas. Da bin ich immer so müde. Erst am dritten Tag bin ich richtig auf der Insel „angekommen“. Lustig, es ist immer so, aber das gehört zur Erholung dazu. Das kennen wir schon. Meistens packe ich mir noch ein bisschen Handarbeitszeug mit in den Koffer, für Notfälle. Falls ich es nicht lassen kann aktiv zu sein, hahaha. So „nähmaschinenlos“ saß ich manche Tage im Strandkorb und vertrieb mir die Zeit mit meinen Hexis, Herr Knut war meistens mit dabei. Er machte es sich richtig gemütlich, in meiner roten Strandtasche. Und die Wellen tosten und gingen mir nicht aus dem Kopf *hihi*, also stickte ich sie auf Leinen. Lustigerweise sprudelten mir einige neue Ideen in mein Hirn. Davon berichte ich euch demnächst.

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    Schwuppdiwupp war die Inselzeit auch schon wieder vorbei und es ging zurück in den Süden. Die Ferien dauern aber noch an, gut so! Die „Heimkehr“ dauerte auch eine Woche, also sich wieder umgewöhnen ans heiße, schwüle Klima. Mit gefühlten 10 Waschmaschinenladungen Wäsche zurück in die Schränke räumen, war der Alltag wieder zurück. Aber in Gedanken bin ich noch immer am Meer und es fehlt mir so. Die täglichen Spaziergänge, schwimmen im Meer, Muscheln sammeln, im Surfcafe barfüssig chillen und, und und. – Da ist sie schon wieder, die Sehnsucht/Meersucht!  –  Schnitt!! –  Hier ist der Alltag, – und die Nähmaschine ist wieder da. Ein kleiner Trost.

    Letzte Woche Sonntag sind noch drei Leseknochen von der Nähmaschine gehüpft, für zwei Schwestern zum Geburtstag. Ich hatte sie wieder mit einem Reißverschluss genäht. Hach, was haben sich die Mädels gefreut. Der Lama Stoff ist aber auch herzallerliebst.

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    Und, was kann ich noch berichten?

    Am Sonntag habe ich mit Kristin aka Augusthimmel telefoniert, wir hatten schon über Instagram geschrieben und uns locker ausgetauscht. Nun wird hier bald ihr Gastautoren Beitrag erscheinen. Sie schreibt über ihre Scraps und ich bin schon so gespannt was sie uns zeigen wird!

    Dann gibt es noch eine Buchverlosung Anfang September. Das praktische Buch „Clean“ habe ich hier in mehrfacher Ausführung schon eine ganze Weile liegen. Ich dachte, der Titel „Clean“ passt ganz gut hier her. Nur als der Verlag 6 Ausgaben für die Verlosung schickte, wurde ich sprachlos. Was zum Kuckuck soll ICH mit so vielen Verlosungsbüchern?? So riesig ist mein Blog doch gar nicht. Naja, vielleicht hat ja einer von euch Interesse bei der Verlosung Anfang September mitzumachen und erzählt es auch noch weiter. Ich würde mich echt freuen, wenn endlich dieser Bücherstapel hier wegkommt. Nun hat sich die liebe Angelika bereiterklärt das Buch zu besprechen. Also, ihr könnt gespannt sein. Angelika ist hier auf dem Blog nicht ganz neu, sie hatte schon bei der „1000 Teile raus“ Aktion drei Gastbeiträge geschrieben. Ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Hihi, zwei Exemplare sind auch schon vergeben, Angelika und ich möchten das Buch nicht mehr hergeben, dass ist echt klasse *lach*!! Also, wer Interesse an der Verlosung hat, trägt sich am besten in der Sidebar als Abonnent ein, damit verpasst ihr keine Beiträge mehr.

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    Heute habe ich auch wieder ein bisschen genäht und zwar etwas sehr Schönes für den August Swap, das Monatstauschprojekt von Ingrid und mir. Mehr darf ich aber leider noch nicht verraten, ihr werdet schon sehen was ist es. Wir lesen uns !!

    Nachtrag:

    Und, ich habe Jennys Herbstzeit Sew Along im September entdeckt. Da mache ich natürlich gerne mit, weil der Sohnemann ganz dringend neue Klamotten benötigt. Man, wie schnell die Kids doch wachsen. Die Langarmteile vom letzten Jahr sind schon wieder alle zu klein geworden. Na dann, auf in den September!! Ich freue mich drauf! 🙂

     

    Hach, was ich eben bei Valomea entdeckt habe ….

    es gibt wieder ein Herbst-Handarbeits-Bingo bei 60° Nord!!!! Da MUSS ich in diesem Jahr unbedingt mitmachen. Juhu, ich freue mich darauf!! Weitere Infos (klick auf den Link).

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    Ich schicke euch noch eine ♥ Rose, aus dem Garten meiner Schwester ♥ mit ganz vielen lieben Grüßen. ♥

    Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen.

    Liebe Grüße

    Annette

     


    Verlinkt mit dem Monatscollage von Birgitt, zum Freutag, Ingrids Nähzeit am Wochenende und auch beim kleinen Blog und Jennys Herbstzeit Sew Along.

  • ✿ vier Leseknochen für die Silberhochzeit …

    ✿ vier Leseknochen für die Silberhochzeit …

    Herzliche Geschenke zu besonderen Anlässen nähe ich am liebsten selbst. Natürlich kann man auch etwas kaufen, wenn man weiß das die Beschenkten sich sehr darüber freuen, doch wenn jemand schon fast alles hat, wird es schwer etwas Geeignetes zu finden. 

    Ich finde Leseknochen einfach super praktisch als Mitbringsel und habe mal wieder welche genäht. Zudem wusste ich von unserem letzten Besuch, dass meine Freundin Gertrud und ihre Familie noch kein Wohlfühlpolster für den Nacken besitzt. 
    Geschenke, die selbstgemacht werden, tragen gute Gedanken in sich, weil schon bei der Herstellung die Liebe für die schönen, gemeinsamen Momente miteingenäht werden. So kommen die selbstgezauberten Sachen direkt von Herzen,  und zwar ohne Umwege. 😉
    Bei diesen vier Leseknochen hatte ich mir vorher genau überlegt, ob z.B. die Mädels und meine liebe Freundin die Stoffe auch gefallen könnten. Jeder ist genau auf den Geschmack der Personen abgestimmt. Für den Herrn verwendete ich einen etwas dezenteren Stoff, Männer lieben es ja eher schlicht! Dann wurde auch noch je ein Reißverschluss mit eingenäht, damit die Bezüge auch waschbar sind. Das hatte ich bei dem ersten Leseknochen, für den Ältesten im letzten Jahr auch schon so gemacht. So bekam er für sein erstes Studentenzimmer natürlich auch schon einen Leseknochen und ich war wirklich sehr überrascht, dass die ganze Familie noch nie von Leseknochen gehört hatte.
    Vor 25 Jahren hat sich das Silberhochzeitspaar kennengelernte und ich kann mich noch gut an diesen Abend erinnern. Wir waren am Wochenende gemeinsam zum Tanzlokal „Sieger“ in Thüle gefahren. Dort traf sich immer die Clique von der Landjugend. Ja, hihi da waren wir als Jugendliche ein bisschen aktiv. Eine ganze Ewigkeit ist es schon her. Die beiden Verliebten tauschten an diesem Abend heiße Blicke aus und tanzten nur miteinander. Das war so schön mitanzusehen. 
    Ein Jahr später wurde standesamtlich geheiratet. Manchmal besuchte ich sie in ihrer gemeinsamen Wohnung, aber zusammengezogen sind sie erst nach der kirchlichen Hochzeit. So war das damals eben bei uns auf dem Dorf. Das Hochzeitsfest war ganz klassisch in Weiß und ich erinnere mich noch an das tolle Fest, auf dem wir alle viel getanzt und gut gefeiert haben. Es war einfach wunderschön, mit all den Freunden, der Familie und dem so glücklichen Brautpaar! 
    Gar nicht viel später kamen die Kinder und sie kauften sich ein großes Haus auf dem Land. Mich dagegen zog es immer weiter in den Süden, doch die Freundschaft hat trotz der 530km gehalten. 
    Und, nun sind all die schönen Erinnerungen, die wir damals gemeinsam verbrachten, beim Nähen dieser Leseknochen mir durch den Kopf geschossen. Hach, Freundschaft ist so etwas Schönes! – Bei der Silberhochzeit konnten wir dann doch leider nicht teilnehmen, da wir zu dem Zeitpunkt in Baden-Württemberg noch keine Sommerferien hatten. Aber wir haben gemütlich nachgefeiert, gefühlte 500 Bilder angeschaut und zwei Gläschen „Rote“ habe ich dann auch noch mit meiner Freundin getrunken, so wie in den guten alten Zeiten. 
    Lange saßen wir draußen auf der Terrasse und haben uns ganz viel erzählt. So ist es jedes Mal, in dem großen Haus, mit dem großen Garten auf dem Land. Eine Freundschaft fürs Leben eben.
    Ihr Lieben, schön das ihr mich hier wieder besucht habt. Macht euch auch eine schöne Zeit, 
    bis zum nächsten Mal.

    Liebste Grüße,
    Frau Augensternchen
    Nähzutaten/Schnitt:
    Schnittmuster des ursprünglichen Leseknochens: Klick 😉
    dazu von mir einen eingenähten Reißverschluss …
    verlinkt bei Freutagweekend- wonderland,
    Nähzeit am Wochenende, 1000 Teile raus1-fach mit Herz nachgemacht 
  • Tutorial – Dezenter Leseknochen mit Reißverschluss

    Tutorial – Dezenter Leseknochen mit Reißverschluss

    Überarbeitetes Tutorial „Der dezente Leseknochen“

    Heute zeige ich dir, wie du einen XXL-Leseknochen (Erwachsenengröße) mit Reißverschluss (RV) nähen kannst. Dafür druckst du das unten im Beitrag verlinkte Schnittmuster auf deinem Drucker viermal in 120% Größe aus, schneidest die Teile aus und klebst sie zusammen. Bei dieser vergrößerten Version ist die Nahtzugabe bereits enthalten.

    Wenn du den Leseknochen lieber in normaler Größe nähen möchtest, drucke das Schnittmuster in 100 % aus und gib rundherum 1 cm Nahtzugabe dazu.

     

    Material

    Stoffe

    Für den Leseknochen eignen sich besonders robuste Baumwoll-Webstoffe. Auch Canvas, Jeansstoff, Cord oder festere Dekostoffe funktionieren wunderbar. Flanellstoffe machen den Leseknochen herrlich kuschelig.

    Von dünnen Baumwollstoffen wie Batist oder manchen Patchworkstoffen rate ich ab – sie sind meist zu fein und nutzen sich schnell ab. So ist es mir mit meinem ersten „dezenten Leseknochen“ aus grauem Stoff mit dunkelgrauen Punkten ergangen, für den ich dieses Tutorial ursprünglich geschrieben habe.

    Reißverschluss (RV)

    Ich verwende für meine Leseknochen immer Endlos-Reißverschluss (Meterware). Diese ist meist etwa 2,5 cm breit. Du brauchst ein Stück von mindestens 20 cm Länge sowie einen Zipper. Fädle den Zipper am besten gleich auf, denn der Reißverschluss wird ungeteilt, also am Stück, eingenäht.

    Füllwatte

    Als Füllung eignet sich Füllwatte aus dem Bastelladen oder vom Schweden. Alternativ kannst du auch ein Innenkissen ohne Bezug verwenden und die Kissenfüllung komplett nutzen.

    Der Leseknochen hat kein separates Inlett. Wenn du möchtest, kannst du dir jedoch ein Innenkissen aus einem schlichten Stoff ohne RV nähen und es anschließend in den Bezug mit Reißverschluss stecken.

    Die Leseknochen wirken besonders schön, wenn du drei unterschiedliche Stoffe miteinander kombinierst – Ton in Ton oder farbenfroh gemischt. Aber auch der dezente Leseknochen (siehe Foto oben) hat seinen ganz eigenen Charme.

    Außerdem brauchst du

    • 2 kleine Knöpfe
    • 1 Nähnadel
    • passendes Nähgarn

    So gehst du vor

    Zuschneiden und Vorbereiten

    Schneide drei Stoffteile mithilfe der Schablone zu. Übertrage auf jedes Teil die beiden Markierungen an den äußeren Knochenseiten (auf den Fotos mit rotem Stern markiert).

    Damit du sie gut erkennst, kannst du kleine Knipse in den Stoff machen oder sie mit einem Stoffmarker anzeichnen. Diese Markierungen sind wichtig, damit du weißt, bis wohin genäht werden darf – die drei Stoffteile werden jeweils nur bis zur Hälfte zusammengenäht.

    Bevor du mit dem Zusammennähen beginnst, versäubere alle drei Teile rundherum mit einem Zickzackstich oder einer Overlocknaht, damit der Stoff später nicht ausfranst.


    Zusammennähen der ersten Stoffteile

    Lege zwei Stoffteile rechts auf rechts zusammen. Wenn du Musterstoffe verwendest, überlege dir vorher, wie die Motive später verlaufen sollen.

    Stecke beide Stofflagen sorgfältig mit Stecknadeln aufeinander und markiere dir auch die roten Kreuz-Markierungen mit Nadeln – so weißt du genau, bis wohin genäht werden darf.

    Stelle an deiner Nähmaschine einen Geradstich mit Stichlänge 2,5 ein. Beginne an einer kurzen Seite bei der Markierung (roter Stern) und nähe von der Mitte bis zur Rundung füßchenbreit entlang der Stoffkante.

    An der langen Seite (Verlängerung der Rundung) änderst du den Abstand: Nähe bis zur zweiten Markierung (Beginn des RV-Bereichs) mit 1,5 cm Abstand zur Kante. Nach dem Reißverschlussbereich gehst du genauso weiter, wieder 1,5 cm Nahtzugabe bis zur nächsten Rundung. Dort kannst du wieder füßchenbreit nähen.

    So ist der Bereich für den Reißverschluss vorbereitet, und die Nahtzugabe entspricht genau der RV-Breite.


    Hilfsnaht und Vorbereitung des Reißverschlusses

    Nähe nun mit Stichlänge 5,0 eine Hilfsnaht (Geradstich) in den Bereich, wo der Reißverschluss eingesetzt wird. Diese Hilfsnaht hilft dir, den RV später sauber und gerade verdeckt einzunähen. Sie beginnt und endet jeweils direkt an der zuvor genähten Linie.

    Bügle anschließend die Nahtzugaben auseinander – am besten mit einem Mini-Bügeleisen oder einem Bügelei, da der Bereich in einer Rundung liegt.

    Wenn du den Zipper noch nicht aufgesetzt hast, mach das jetzt.

    Lege den Reißverschluss mit der Spirale nach oben vor dich hin. Klebe zwei Streifen Stylefix auf die langen Außenränder des RVs – ganz am Rand, damit die Nadel beim Nähen nicht verklebt.

    Rolle die Spirale direkt auf die Naht – so sitzt der RV mittig und wird später verdeckt eingenäht.


    Einnähen des Reißverschlusses

    Nähe den RV von der Außenseite des Leseknochens mit Geradstich und normaler Stichlänge ein. Am einfachsten beginnst du in der Mitte, also am Ende des RVs. Das andere Ende mit dem Zipper zeigt zur Außenseite.

    Ziehe beim Nähen die beiden Stofflagen leicht auseinander, damit sich in der Rundung keine Falten bilden. Von der Innenseite sieht der fertig eingenähte RV dann so aus wie auf dem Foto.

    Der Abstand von der Nadel bis zum Bruch der Hilfsnaht sollte etwa 4 mm betragen – so bleibt der Reißverschluss schön verdeckt.

    Beim Nähen kommst du automatisch in den Bereich, wo sich der Zipper befindet. Kurz bevor du ihn erreichst, löse ihn mit einem Nahttrenner vorsichtig aus der Hilfsnaht und schiebe ihn in den bereits genähten Bereich.

    Die Nadel bleibt dabei im Stoff, damit sich nichts verschiebt. Wenn du den Zipper von unten leicht mit einem Stift oder Stäbchen nach hinten drückst, lässt er sich ganz einfach bewegen. Ich benutze dafür ein japanisches Essstäbchen (Chopsticks) – funktioniert super!

    Falls das nicht klappt, öffne mit dem Nahttrenner einfach ein kleines Stück der Hilfsnaht und befreie so den Zipper aus dem Nähbereich. Danach kannst du die Rundherum-Außennaht schließen.


    Fertigstellen

    Wenn du komplett rundherum genäht hast, öffne die Hilfsnaht mit dem Nahttrenner und ziehe alle Fäden gründlich heraus – so sieht alles schön ordentlich aus.

    Zur Sicherheit nähe ich Anfang und Ende des Reißverschlusses per Hand noch etwas zusammen, damit sich beim Befüllen nichts öffnet und der Zipper nicht herausrutscht.

    Beim Befüllen des Leseknochens stopfe zuerst die Knochenenden gut aus, danach den Mittelteil – so bleiben die Nähte stabil.

    Zum Schluss nähe ich gerne kleine Knöpfe auf die seitlichen Dreiecks-nähte. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verstärkt auch die beanspruchte Nahtstelle.


    Nun ist dein Leseknochen mit Reißverschluss fertig! 

    Hier findest du die Original-Anleitung für das Relaxing Neck Pillow von Sew4Home und hier geht’s direkt zur Schablone.

    Viel Spaß beim Nachnähen und Ausprobieren! ????

    Viele kreative Grüße
    Annette

  • Blogger-Geburtstagsparty bei Maikaefer

    Blogger-Geburtstagsparty bei Maikaefer

    Heut ist ein schöner Tag, denn ich bin bei Maika aka Maifaefer zu Gast. Juhuuuu, nun ist die Käferkiste bei uns in Heidelberg angekommen! 😀 Jeder der geladenen Gäste darf sich etwas aus der Kiste aussuchen. Noch
    am selben Tag legt er sein eigenes Geschenk wieder hinein. So wird es
    richtig bunt und sehr spannend für alle. Uhi, macht das Spaß! >>> Liebste Maika, ich freue mich so sehr, dass ich deinen tollen Blog gefunden habe. Bei dir ist es sooooo nett.  🙂 Gern schaue ich immer wieder bei dir vorbei und lasse mich durch viele, interessante Posts und Ideen inspirieren. Da wird’s mir gar nicht langweilig. Mach weiter so! 🙂 << Heute darf ich mir etwas aus deiner Käferkiste aussuchen und lege danach gleich wieder etwas hinein. Was ich mir aussuche, verrate ich später. 🙂

    Was lege ich in die Käferkiste????

    Einen wunderschönen Elefanten Leseknochen!!!

    Er ist extra groß und hat die Maße: ca. 52 x 26cm. ☺☺☺

    Mein Leseknochen hat den „Elephant Love“ von Hamburger Liebe. Innen ist der Leseknochen mit kuscheliger Füllwatte gefüllt. Eigens von mir genäht und mit ganz viel Liebe gefüllt. ♥  🙂

     

     

    An den Enden habe ich extra Knöpfchen angenäht, damit die Nähte gut halten. 🙂

    Der Leseknochen wartet hier in heller Vorfreude auf dich. 🙂

    Nun bin ich gespannt, wer ihn auswählt und bald mit ihm zusammen Bücher verschlingt. 

    Liebste Grüße

    Frau Augenstern

     

    Leseknochen Infos:
    Oberstoff: 100% Baumwolle, Innenleben: Füllwatte, Größe: ca. 52 x 26 cm.
    Schnittmuster & Anleitung für den Leseknochen: *hier* und *hier* 🙂

  • ✿ Ein XXL Leseknochen für eine liebe Freundin ✿

    ✿ Ein XXL Leseknochen für eine liebe Freundin ✿

    Letzte Woche habe ich wieder Leseknochen genäht, diesmal zeige ich hier mein Geschenk für eine liebe Freundin, Frau B., den hatte ich ihr nachträglich bei unserem letzten Frauenabend, zum Geburtstag überreicht. Sie war ganz baff, denn sie hatte noch nie von Leseknochen gehört. Das hat mich sehr verwundert, wo die Dinger doch überall auf den Hobby Märkten zu finden sind.

    Der Leseknochen ist auch mega groß geworden, sozusagen ein XXL Leseknochen,  – für Große eben! 😉 Ein passendes Buch brauchte ich ihr nicht zu schenken, denn sie arbeitet in der Stadtbücherei.  🙂

    Liebste Grüße aus dem nebeltrüben Heidelberg,
    Frau Augensternchen